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Kurzweilige Beschäftigung mit einer der wichtigsten Kulturtechniken

hr) (jk) Rundum gelungen! Dieses Fazit zogen am Mittwoch, 5. Dezember, nicht nur Lehrer und Schüler der Realschule Eberbach. Auch Regine Sattler-Streitberg, RSE-Schulleiterin a. D., und Buchhändlerin Martina Greif zeigten sich beeindruckt von dem was am zweiten Lesetag der Schule geboten wurde.

Die intensiven Vorbereitungen des halben Dutzend Deutschlehrer unter der Regie von Jörg Keller hatten sich gelohnt. Lesen ist neben dem Schreiben und Rechnen eine der wichtigsten Kulturtechniken, die Kindern an den Schulen vermittelt werden. Jahrtausende waren diese Techniken fast ausschließlich privilegierten Gesellschaftsschichten vorbehalten. Das hat sich grundlegend geändert. Inzwischen ist das Lesen selbstverständlich, öffnet allen den Blick in Welten, die sonst für sie verschlossen blieben. Doch Lesen will gelernt sein. Deswegen nimmt es auch an der Realschule Eberbach einen hohen Stellenwert ein.

Die Flaschenpost-Schreiber empfingen den kleinen Ben

Realschüler haben sich für den Besuch des Sechsjährigen mächtig ins Zeug gelegt

Neckarsteinach/Eberbach. 24 Briefe, extra in Großbuchstaben geschrieben, verpackt in selbstgebastelten Flaschen aus Papier. Das war nur eine von vielen Überraschungen, die sich die Klasse 8b der Eberbacher Realschule für den kleinen Ben Zantopp ausgedacht hatte. Die Schüler haben den Sechsjährigen aus Neckarsteinach eingeladen und ihm einen weiteren unvergesslichen Tag geschenkt. Der kleine Junge hatte nämlich vor einigen Wochen eine Flaschenpost im Neckar gefunden.

Das Rätsel um die Neckar-Flaschenpost ist gelöst

Neckarsteinach/Eberbach. Ben ist überglücklich: Die Flaschenpost-Schreiber haben sich gemeldet. Der Sechsjährige Neckarsteinacher hatte vor Kurzem eine Plastikflasche voll mit Briefen aus dem Neckar gefischt. Seither hatte die ganze Familie gerätselt: Wer hat all die Zeilen verfasst, die unter der Überschrift "Mein schönster Tag in Eberbach" standen? Jetzt steht fest: Es war die Klasse 8b der Eberbacher Realschule. Bens Suchaufruf in der RNZ hatte für einigen Wirbel gesorgt. "Ich werde von allen angesprochen, alle fragen nach der Flaschenpost", erzählt Ben. Seine Mutter Natalie Zantopp ergänzt: "Alle haben nach dem Artikel mitgefiebert." Und der führte auch zum Erfolg. Zunächst meldete sich Linus, einer der Schreiber. "Er hat sogar ein Foto und eine Sprachnachricht geschickt", freut sich Ben. Bevor die Schüler die Post in die Itter warfen, machte die Lehrerin dieses Foto.

Prävention gegen Cybermobbing

(cr) (rse) Bereits seit dem Jahr 2000 werden immer wieder europäische Projekte an der Realschule Eberbach durchgeführt, und die Schule hat es zum wiederholten Mal geschafft: Sie erhält im Rahmen des “Erasmus+”-Programms der EU Fördermittel in Höhe von knapp 17.000 Euro für ihr Projekt „European Media Coaches“.

“Erasmus+” ist das Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem Budget von etwa 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. In seiner Laufzeit bis 2020 sollen mehr als 4 Millionen Menschen in Europa – insbesondere Schüler/-innen und Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte und junge Freiwillige – Stipendien und Zuschüsse für einen Aufenthalt zu Lernzwecken im Ausland erhalten.

Der mechanische Prinz

(bi) Am frühen Montagabend führte die Theater AG der Realschule in der Aula der Schule das Stück ,,Der mechanische Prinz" nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Steinhöfel auf. Darin geht es um Max, der schon immer das Gefühl hatte, er sei nicht nur das "egalste" Kind der Welt, sondern auch das traurigste, unmotivierteste und sprachloseste..

4.000 Euro für wichtige Schulsozialarbeit

(cr) Die “Harald Stoess Erinnerungsstiftung” übergab heute eine großzügige Spende an den Förderverein der Realschule. Mit diesem Geld kann ein soziales Projekt an der Schule in Eberbach bis auf Weiteres fortgesetzt werden.

Neben der regulären Schulsozialarbeit, die von der Stadt als Trägerin der Eberbacher Schulen finanziert wird, wird an der Realschule seit über zehn Jahren eine weitere Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die sich in Krisensituationen befinden, angeboten. Sonderpädagogin Felicia Schöner ist einmal wöchentlich an der Schule in der Pestalozzistraße, hat für Schüler, Eltern und Lehrkräfte ein offenes Ohr, sucht Lösungen bei schulischen und familiären Problemen, ist Bindeglied zwischen Schulsozialarbeit, Jugendamt sowie weiteren Behörden und übernimmt beratende Funktionen. Das Projekt, das von Betroffenen sehr gut angenommen wird, wurde in den letzten drei Jahren zwar vom Förderverein der Realschule finanziert, stellte sich aber für die Zukunft als fast nicht mehr bezahlbar heraus.